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Sanitätsdienst beim Barmer Womens Run Köln

Sanitätsdienst Barmer Womens Run Köln und Rock gegen Rechs Düsseldorf

Sanitätsdienst quer durch NRW. Einsatz in vielen Städten unter anderem Köln, Düsseldorf, Dortmund, Gelsenkirchen und Duisburg.

Sanitätsdienst – Toto, Foreigner und Midnight Oil Konzerte

Sanitätsdienst und Rettungsdienst für die Konzerte von Toto, Midnight Oil und Foreigner. DiG sichert alle Events professionell ab.

Betriebssanitäter

Unsere Betriebssanitäter

Betriebssanitätsdienst – weil Vorbeugen Leben rettet

Sicherheit am Arbeitsplatz liegt in Interesse aller und ist laut Gesetz vorgeschrieben. Eine wichtige Funktion übernimmt der Betriebssanitäter. Das gilt vor allem für Berufe, bei denen die Gefahr für Leben und Gesundheit besonders hoch ist. Typische Branchen, in denen das Gefahrenpotenzial besonders stark ausgeprägt ist, sind das Bauwesen und die Industrie. Gefahren lauern an vielen Ecken und Stellen und lassen sich nie vollständig vermeiden. Unternehmer können aber vorbeugende Maßnahmen treffen, zu denen sie unter bestimmten Voraussetzungen sogar gesetzlich verpflichtet sind. Eine solche vorbeugende Maßnahme ist der Betriebssanitäter. 

Der Betriebssanitäter – was soll man sich darunter vorstellen?

Ein Betriebssanitäter ist ähnlich wie ein Sanitäter eine speziell ausgebildete medizinische Fachkraft. Im konkreten Fall verfügt der Betriebssanitäter über eine erweiterte spezielle Ausbildung, die es ihm ermöglicht, den Betriebsarzt oder nachfolgende Rettungskräfte zu unterstützen. Konkret geht es darum, bei der Durchführung notwendiger Maßnahmen zur Rettung von Menschenleben zu helfen. 

Zu den Maßnahmen eines Betriebssanitäters zählt die Behandlung kleiner Verletzungen, die er selbstständig versorgen kann und darf. Dazu zählen zum Beispiel das Säubern und Desinfizieren kleiner Wunden. Zu den Arbeiten gehört auch die Leitung der Erste-Hilfe-Station auf Baustellen und in Industriebetrieben. Eine wichtige Aufgabe ist die regelmäßige Kontrolle und sachgerechte Lagerung des Erste-Hilfe-Materials. Zur Tätigkeit gehört auch die Registrierung von Unfällen und Erkrankungen, die mit dem Betrieb in einem Zusammenhang stehen. 

Die Ausbildung nach BGG 949

Ein Betriebssanitätsdienst ist nach dem Gesetz nicht nur vorgeschrieben, dort wird auch geregelt, welche Voraussetzungen Interessenten mitbringen müssen und wie sie zum begehrten Abschluss kommen. Wie bereits erwähnt, ist der Betriebssanitäter Großbaustellen und Industrieanlagen zugehörig. Im Notfall übernimmt er die Erstversorgung für die Zeit bis zum Eintreffen des öffentlichen Rettungsdienstes. Welche Arbeiten dabei vorgenommen werden dürfen, wie man sich im Notfall korrekt verhält und mit welchen Tätigkeiten der öffentliche Rettungsdienst unterstützt wird, wird im Rahmen der Ausbildung gelehrt. 

Die Ausbildung ist in Deutschland gemäß den Richtlinien des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) BGG 949 vom September 2006 geregelt. Groß umrissen lässt sich die Ausbildung in einem Grundlehrgang und einem Aufbaulehrgang unterteilen und umfasst rund 100 Stunden.

Grundausbildung und Aufbaulehrgang – Voraussetzungen und Inhalte der Lehrgänge

Sowohl für die Grundausbildung als auch für den Aufbaulehrgang müssen die Teilnehmer ein paar zwingende Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört, dass die Teilnehmer mindestens 18 Jahre alt sind, über einen Hauptschulabschluss verfügen und innerhalb der letzten 24 Monate am Ausbildungslehrgang zum Erst-Helfer oder einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen haben. Wer den Aufbaulehrgang besuchen möchte, muss innerhalb der letzten zwei Jahre den Grundkurs besucht haben. Alternativ wird auch eine Tätigkeit als Betriebssanitäter oder eine gleichwertige Ausbildung anerkannt. 

Bei den Inhalten bestehen zwischen Grundausbildung und Aufbaulehrgang naturgemäß Unterschiede. Zu den Inhalten der Grundausbildung zählen zum Beispiel das Vorgehen im Einsatz, Störungen von Bewusstsein, Atmung und Kreislauf, (Erst-) Versorgung bei Unfällen, Vergiftungen und Infektionskrankheiten. Wiederbelebung sowie Rettung und Transport. Im Rahmen des Aufbaulehrgangs werden zum Beispiel Hygiene im Betrieb, Zwischenfälle mit Gefahrstoffen, Praxistrainings und die korrekte Handhabung von Geräten und speziellem Erste-Hilfe Material unterrichtet. 

Wann ist ein Betriebssanitätsdienst vorgeschrieben?

Die berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV A1 erläutert die Notwendigkeit eines Betriebssanitätsdienstes. Ob Betriebssanitäter vorgeschrieben sind, regelt § 27 BGV A1. Ist ein oder mehrere Betriebssanitäter zwingend vorgeschrieben, haben Unternehmer die Möglichkeit, Personal auszubilden oder einen professionellen Betriebssanitätsdienst zu engagieren. Viele Unternehmen wenden sich an einen professionellen Betriebssanitätsdienst, anstatt eigenes Personal mit der Aufgabe zu betreuen. Ein Beispiel dafür ist, wenn das medizinische Fachpersonal 24 Stunden anwesend sein muss. 

Darum lohnt sich Outsourcing

Gerade ein zeitlich befristeter Betriebssanitätsdienst wie bei einer Baustelle muss schnell eingerichtet werden. Auf Betriebssanitätsdienste spezialisierte Unternehmen verfügen über gut ausgebildete Betriebssanitäter. Neben der fachlichen Ausbildung verfügt das medizinische Fachpersonal auch über Erfahrung auf Baustellen. Ein weiterer Vorteil ist, dass je nach Größe der Baustelle oder Industrieanlage der Betriebssanitätsdienst angepasst werden kann. Dazu bieten die Dienstleister verschiedene Module an, die je nach Bedarf gebucht werden können. Zu den Services zählen zum Beispiel das Erstellen eines Sicherheitskonzepts, das Bereitstellen eines Sanitätscontainers und die Einbeziehung sowie Ausbildung der Mitarbeiter zum Ersthelfer.

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Sanitätsdienst RockHard & Tyskie Sommerfest

Einsatzreiches Wochenende für die DiG – über 3000 Einsatzstunden im Rettungsdienst und Sanitätsdienst!

Off-Road-Sanitätsdienst

Sanitätsdienst & Rettungsdienst – Strong Viking Wächtersbach

Offroad-Sanitätsdienst bei Strong Viking. DiG der Spezialist für medizinische Absicherungen stellt Sanitätsdienst für alle Strong Vikings in Deutschland

Brandsicherherheitswache bzw. Brandwache bei unserem Sanitätsdienst für Betriebssanitäter, Brandsicherheitswache, Ausbildung zum Brandschutzhelfer (Branschutzhelfer Kurs), Sanitätscontainer : DiG GmbH Ulrichstr. 8, 45891 Gelsenkirchen 21

Brandsicherheitswache bzw. Brandwache

Baustellen und Brandwache – mehr als nur ein Feuerlöscher

Eine Brandsicherheitswache beugt – wie der Name bereits erkennen lässt – Gefahren durch Feuer und Brände vor. Zum Einsatz kommt die Brandwache überall dort, wo eine erhöhte Brandgefahr besteht. Das sind vor allem Open-Air-Konzerte und Sportveranstaltungen in großen Arenen. Oft unterschätzt wird die Gefahr auf Baustellen, denn dort wird geschweißt, geflammt und mit feuergefährlichen Stoffen hantiert.

Schwere Bauarbeiten bergen Gefahren von Feuer und Explosionen

Immer dort, wo Menschen Arbeiten verrichten, entstehen Gefahren für Mensch, Natur und Umwelt. Diese Gefahren lauern im Verborgenen und lassen sich nie gänzlich ausschließen. Nur mit Fachwissen und konsequenter Planung und Betreuung durch Fachkräfte der Brandwache können sie auf ein Minimum reduziert werden. Dass bei vielen Veranstaltungen und auf vielen Baustellen der Betrieb reibungslos abläuft ist nicht dem Zufall geschuldet. Vielmehr sind es die gut ausgebildeten Fachkräfte der Brandsicherheitswache, die still, leise und kaum bemerkbar für Sicherheit sorgen. 

Sicherheit ist für die Mitarbeiter der Brandsicherheitswache nicht einfach nur ein Wort. Für die Brandschutzwache beginnt Sicherheit bei der Vorbeugung von Bränden. Besser ein Feuer verhindern als es bekämpfen zu müssen. So ist die Einstellung der Mitarbeiter der Brandwache. Und Gefahren gibt es in Betrieben, bei Veranstaltungen und auf Baustellen ausreichend. Gerade Baustellen stellen für die Brandsicherheitswache eine große Herausforderung dar. Während auf einem Bauabschnitt mit feuergefährlichen Baustoffen hantiert wird, werden in einem nahe gelegenen Abschnitt mit schweren Werkzeugen Arbeiten vorgenommen, wobei Funkenflug nicht selten ist. Solche Arbeiten stellen eine erhöhte Gefahr von Explosionen und Brände dar und müssen daher gut vorbereitet werden.

Brandsicherheitswache für Baustellen – konkrete Gefahren lauern überall

Löschen, Retten und Bergen war einmal auf einem Aufkleber eines Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr zu lesen. Klingt alles einfach, logisch und einleuchtend – doch die Arbeit der Brandschutzwache ist so vielseitig wie die Gefahr an sich. Mit welchen Gefahren die Mitarbeiter der Brandwache konfrontiert werden, lässt sich nicht mit einer einfachen Definition wiedergeben. Eine Beschreibung bringt die latent vorhandenen Gefahren näher und gibt einen Einblick in deren komplexe Struktur. Daran lässt sich schnell erkennen, welche wertvolle Hilfe die Mitarbeiter der Brandschutzwache leisten. 

Baustellen kennt ein jeder. Bereits der Bau eines Einfamilienhaues birgt Gefahren für Leben und Gesundheit und nicht selten kommt es auch hier zu Unfällen, obwohl die Baustelle an sich klein ist. Doch bei großen Baustellen wie zum Beispiel beim Bau einer Wohnhausanlage oder eines Unternehmenskomplexes steigt mit der Größe das Gefahrenpotenzial, und zwar überproportional. Das mag daran liegen, dass hier wesentlich mehr Menschen am Arbeiten sind und sich bereits dadurch mehr Möglichkeiten an Gefahren ergeben. Die Gefahr eines Unfalls wächst auch durch die verschiedenen Arbeiten, die zeitgleich und nahe beieinander vorgenommen werden. Eine Explosion an einem Ort der Baustelle kann Wände und Betonpfeiler zum Umstürzen bringen und so eine Kettenreaktion auslösen. Die wiederum bringt andere Arbeiter in Gefahr, die nicht von der ursprünglichen Gefahr betroffen waren. Bei der Planung der Arbeiten ist es wichtig, die Hinweise der Brandwache zu berücksichtigen. Bestehen Zweifel, können Mitarbeiter der Brandsicherheitswache in die Planung einbezogen werden.

Strom, Kabelbrände und Hantieren mit brennbaren Stoffen bergen auf Großbaustellen ebenfalls ein Gefahrenpotenzial. Ein Feuer kann sehr schnell durch einen Kabelbrand verursacht werden. Nicht sachgerecht gelagerte Stoffe mit niedrigem Endzündungspunkt können schnell Feuer fangen und für das Leben und die Gesundheit der Mitarbeiter gefährlich werden. Nicht nur die Vorbeugung ist hier wichtig. Auch die schnelle Hilfe im Notfall durch die Brandsicherheitswache hilft, eine Ausbreitung des Brandes zu vermeiden.

Baustelle und laufender Betrieb – eine der größten Herausforderungen für die Brandschutzwache

Bereits eine Baustelle, auf der nur Arbeiter und Arbeiterinnen mit Erfahrung tätig sind, stellt bereits eine Gefahr für Leib und Leben aller Personen dar. Hier bietet die individuelle Planung der Brandsicherheitswache zur Vermeidung von Gefahren sowie von Flucht- und Rettungsplänen eine konkrete Lösung zur Vorbeugung und Bergung im Notfall. Überdies muss beachtet werden, dass Bauherren gesetzlich verpflichtet sind, derartige Maßnahmen zu setzen.

Noch anspruchsvoller gestaltet sich die Aufgabe der Brandsicherheitswache, wenn sich die Baustelle in einem Unternehmen befindet, wo in anderen Abteilungen der Betrieb ungestört weiterlaufen muss. Hier sind von den Gefahren durch Feuer und Explosionen nicht nur erfahrene Arbeiter und Arbeiterinnen betroffen. An diese Baustellen grenzen Bereiche, in denen Zivilisten wie zum Beispiel Büroangestellte, Lieferanten, Boten, usw. ihre Arbeit verrichten. Damit erweitert sich das Risiko von Verletzungen erheblich. 

Derartige Baustellen müssen über ausreichende vorbeugende Maßnahmen verfügen. Welche Maßnahmen nötig sind, um die betroffenen Personen zu schützen, wird in einem individuellen Maßnahmenplan festgelegt. Diese kann von einfachen Hinweisen über Fluchtwege und einer Sammelstelle bis hin zu einer umfangreichen Information und einem Probealarm reichen. Bei der Festlegung des Maßnahmenplans stehen die Mitarbeiter der Brandsicherheitswache mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen hilfreich zu Seite.

Mitarbeiter der Brandsicherheitswache

Wer bei der Brandwache tätig sein möchte, muss geistig und körperlich fit sein. Wichtig ist es, dass man bei der Auswahl der Brandsicherheitswache auf Qualität achtet. Denn nur gut ausgebildete Mitarbeiter stehen für Qualität und Zuverlässigkeit. Die Mitarbeiter der Brandsicherheitswache DIG GmbH verfügen über eine Grundausbildung der Feuerwehr und diverse Zusatzausbildungen. Somit kann die DiG GmbH sämtliche Ausbildungsstufen der Feuerwehren abdecken. Das Spektrum des Einsatzes reicht von der langfristigen Planung bis hin zum Notruf, der 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr erreichbar ist.

Fazit

Eine gute Brandwache bietet Schutz für Gebäude, Natur, Umwelt und Menschen. Die Mitarbeiter der Brandwache DiG GmbH sind bestens ausgebildet für spezielle Einsätze wie auf Baustellen. Chemikalien, Feuer, Explosionen – sie stellen ein Gefahren dar, die in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Brandsicherheitswache eingedämmt werden. Bei der Auswahl ist es wichtig auf die Zertifizierung der Brandschutzwache zu achten.

Unser Brandschutzhelfer-Kurs

Ausbildung zum Brandschutzhelfer – Verantwortung im Betrieb übernehmen

Arbeitnehmer genießen in Deutschlands Betrieben einen umfangreichen Arbeitnehmerschutz, der im Gesetz fest verankert ist. Zum Teil sind die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen verpflichtet, daran selbst aktiv mitzuwirken. Ein Beispiel dafür sind Brandschutzhelfer, wozu sich Mitarbeiter selbst ausbilden lassen können. In einem geeigneten Brandschutzhelfer-Kurs erlernen sie die theoretischen und praktischen Grundlagen für den Notfall um Brände zu verhindern und Leben zu retten.

 

Die Teilnahme – Freiwillige Brandschutzhelfer vor

 

Die Anzahl der Mitarbeiter, die einen Brandschutzhelfer-Kurs durchlaufen, hängt von der Anzahl der Beschäftigten am Standort ab. Die Teilnahme am Kurs beruht auf Freiwilligkeit. Ein Brandschutzhelfer-Kurs bietet Freiwilligen die einmalige Gelegenheit, gegenüber ihren Kollegen und dem Arbeitgeber Verantwortung zu übernehmen und im Gegenzug dafür Anerkennung zu erhalten. Teilnehmer profitieren auch von der zusätzlichen Ausbildung, bei der Ängste und Hemmungen abgebaut werden.

Wer sich freiwillig zur Teilnahme an einem Brandschutzhelfer-Kurs meldet, tut damit sich selbst und seinem Arbeitgeber einen Gefallen. Denn Arbeitgeber sind gemäß §10 Abs. 2 sowie DGUV 1 §22 verpflichtet, einen Teil ihrer Mitarbeiter zum Brandschutzhelfer ausbilden zu lassen. Um das theoretische und praktisch erlernte Wissen auf aktuellem Stand zu halten, muss der Brandschutzhelfer-Kurs nach spätestens drei Jahren aufgefrischt werden.

Bezüglich der Anzahl der auszubildenden Mitarbeitern Besagt DGUV 1 §22 Abs. 2, dass der Arbeitgeber eine ausreichende Anzahl versicherter Mitarbeiter durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen hat. Unter einer ausreichenden Anzahl versicherter Mitarbeiter werden in der Praxis rund 5 Prozent der Mitarbeiter an einem Standort angesehen.

 

Ausbildung beim Arbeitgeber vor Ort möglich

 

Die Ausbildung erfolgt in der Regel durch einen Brandschutzhelfer-Kurs, der in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers stattfindet. Dabei bedienen sich Unternehmen Anbieter von Brandschutzwachen und Experten in der Vermeidung und Bekämpfung von Bränden. Brandschutzhelfer-Kurse werden häufig gemeinsam mit der Ausbildung zum Ersthelfer durchgeführt.

Die Ausbildung am Standort des Arbeitgebers bringt den Vorteil, dass die Auszubildenden auf die spezifischen und individuellen Gegebenheiten vor Ort hingewiesen werden. Dadurch erhalten die Teilnehmer eine praxisnahe Ausbildung zum Brandschutzhelfer. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer praktischen Löschübung. Für die Ausbildung werden den Teilnehmern Schutzkleidung und Helme zur Verfügung gestellt.

Mitarbeiter, die eine Ausbildung zum Brandschutzhelfer durchlaufen wollen, sollten sich zunächst innerhalb des Betriebs erkundigen. Sollte innerhalb des Betriebs kein Bedarf bestehen, können Interessierte die Ausbildung zum Brandschutzhelfer alternativ auch außerhalb des Betriebes durchlaufen. Dazu kann man sich an die örtliche Feuerwehr oder an ein privates Ausbildungsinstitut wenden.

Für Unternehmen lohnt es sich aber, die 5 Prozent-Regel nicht zu sehr zu beanspruchen. Besser ist es, mehr Mitarbeiter eine Ausbildung zum Brandschutzhelfer zu ermöglichen. Denn nicht immer ist ein jeder, der einen Brandschutzhelfer-Kurs absolviert hat, an seinem Arbeitsplatz. Auch im Falle von Urlaub und Krankenstand muss die Sicherheit durch eine ausreichende Anzahl von Brandschutzhelfer gewährleistet sein.

 

Der Brandschutzhelfer-Kurs – Aufgaben und Anforderungen

 

Wer sich entschließt, die Ausbildung zum Brandschutzhelfer zu durchlaufen, muss sich mit folgenden Inhalten auseinandersetzen:

Rechtliche Grundlagen des Brandschutzes
Physikalisch-chemische Grundlagen von Feuer und der Feuerbekämpfung
Vorbeugender Brandschutz
Organisation, Methoden und Ziele des betrieblichen Brandschutzes
Brandschutzordnung nach DIN 14096
Handhabung von Brandmeldeeinrichtungen und deren Kennzeichnung
Verhalten im Notfall und die Bekämpfung von Bränden mit Feuerlöschern
Gefahren für Personen durch Brände und persönliche Schutzmaßnahmen
Rettungswegen, Evakuierung von Gebäuden und Rettung von Personen
Alarmierung der Feuerwehr und Einweisen der Rettungskräfte
Teilnahme an Übungen und praktische Unterweisung

Die Ausbildung umfasst Aufgaben im Falle eines Brandes. Diese besteht zunächst darin, die Situation zu sichern. Weitere Tätigkeiten sind das Löschen des Feuers sowie die Evakuierung des Gebäudes. Brandschutzhelfer leisten bei der Unterstützung der Feuerwehrkräfte eine wertvolle Arbeit. Eine der wichtigsten Aufgaben im Unternehmen ist die Prävention von Bränden. Dazu muss der Brandschutzhelfer die regelmäßig die Betriebsabläufe evaluieren sowie Arbeiten kontrollieren, die ein potenzielles Risiko für einen Brand darstellen. Außerdem muss er mögliche Gefahren identifizieren und das Freihalten von Fluchtwegen gewährleisten.

Die Ausbildung zum Brandschutzhelfer stellt auch Anforderungen an die Teilnehmer. Bereits während der Ausbildung zum Brandschutzhelfer werden die Teilnehmer auf ihre künftige Arbeit vorbereitet. Im Brandschutzhelfer-Kurs wird zum Beispiel der korrekte Umgang mit dem Feuerlöscher ausreichend geübt, damit auch im Notfall und der damit verbundenen Hektik schnell und effektiv gegen den Brand vorgegangen wird. Gerade im Notfall ist eine schnelle Reaktion der Brandschutzhelfer sehr wichtig. Viele Brände können durch schnelles Reagieren gelöscht werden, bevor sich daraus ein Großbrand entwickeln kann.

 

Brandschutzhelfer-Kurs schafft Gefahrenbewusstsein

 

Ein wesentlicher Teil der Ausbildung besteht darin, Ängste und Hemmungen abzubauen. Beide entstehen durch Unwissenheit. Der Brandschutzhelfer-Kurs ist somit keine rein technische Ausbildung. Um das Feuer schnell einzudämmen und Personen sicher aus dem Gebäude zu evakuieren, ist schnelles und kompetentes Handeln nötig. Daher wird im Brandschutzhelfer-Kurs auch viel Wert auf die mentale Stärke der Teilnehmer gelegt. Die Ausbildung ist somit nicht nur eine reine Erweiterung von Wissen, sie macht die Teilnehmer auch fit für viele tägliche Situationen, in denen eine schnelle Hilfe Leben retten kann. Außerdem schafft das neu erlernte Wissen ein Bewusstsein für Gefahren durch Feuer, ob nun in der Arbeit, zu Hause oder in der Freizeit.

Die Anwesenheit von Brandschutzhelfer ist gesetzlich vorgeschrieben und bietet Unternehmern die Möglichkeit, Mitarbeiter verantwortungsvoll in das Unternehmen einzubinden. Die praxisnahe Ausbildung am Unternehmensstandort ermöglicht es den Brandschutzhelfern im Notfall schnell einzugreifen und zu helfen. Professionelle Unternehmen übernehmen die Ausbildung entsprechend den gesetzlichen Vorschriften. Ein Brandschutzhelfer-Kurs ist ganz im Sinne des Arbeitgebers, da ausgebildete Helfer im Notfall sofort vor Ort sind.

 

Fazit:

 

In einem Brandschutzhelfer-Kurs erlernen die Teilnehmer wichtige Informationen zur Brandverhütung und Brandbekämpfung, die sie auch zu Hause und in der Freizeit anwenden können. Daneben steigert sich die Anerkennung im Unternehmen und es entsteht auch eine engere Bindung zwischen Unternehmen und Mitarbeitern, bei der beide Seiten profitieren. Für Unternehmer ist es wichtig zu wissen, dass sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllen und im Notfall gut ausgebildete Helfer im Betrieb haben.

Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass ihre Sicherheit dem Unternehmen am Herzen liegt. Das erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeiter und führt zu einem besseren Betriebsklima. In einem Betrieb, wo der Unternehmer in die Sicherheit seiner Mitarbeiter investiert arbeitet man gerne und darüber spricht man auch gerne. Damit machen die Mitarbeiter für das Unternehmen Werbung, die mit Geld nicht messbar ist. Auch bei Geschäftspartnern und Arbeitnehmervertretungen sind solche Maßnahmen hoch angesehen.

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