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Die Ausbildung der Betriebssanitäter

Der Betriebssanitäter arbeitet vor allem auf Baustellen und in Großbetrieben, in denen die erwartenden Unfälle den Einsatz von Sanitätspersonal erfordern. Hier führen die Betriebssanitäter die Erstversorgung und gezielte Erste-Hilfe-Maßnahmen von verletzten und erkrankten Menschen bis zum Eintreffen vom Rettungsdienst durch.

Die Ausbildung zum Betriebssanitäter besteht aus einem Grundlehrgang mit 63 Unterrichts-Einheiten. Dazu zählt auch ein Aufbaulehrgang mit 32 Unterrichts-Einheiten und einer abschließenden Prüfungszeit. Eine regelmäßige Fortbildung im Abstand von drei Jahren mit jeweils 16 Unterrichts-Einheiten muss ebenfalls absolviert werden. Der betriebliche Sanitätsdienst wird in seiner Ausbildung nach dem DGUV Grundsatz 304 – 002 in zwei Stufen gegliedert. Dazu zählen der Grundlehrgang mit der allgemeinen sanitätsdienstlichen Ausbildung sowie dem Aufbaulehrgang. Nach §27 Absatz 3 der Unfallverhütungsvorschrift dürfen Personen als Betriebssanitäter nur eingesetzt werden, wenn diese von Stellen ausgebildet wurden, welche Unfallversicherungsträgern zugelassen sind. Die Ausbildung umfasst Maßnahmen der Ersten Hilfe und die Verwendung von Geräten, die für die Lebensrettung notwendig sind. Dazu zählen neben Beatmungsbeuteln auch Sauerstoffbehandlungsgeräte und der Einsatz von Sekret-Absaugpumpen.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Grundausbildung zum Betriebssanitäter

Personen, die zum Betriebssanitäter ausgebildet werden sollen, müssen eine Teilnahme am Erste-Hilfe-Lehrgang innerhalb der letzten zwei Jahre nachweisen können. Dieser muss folgende Bereiche umfassen:

– das Vorgehen im Notfall
– Hilfe bei Störungen von Bewusstsein, Atmung und Kreislauf
– die Wiederbelebung
– die erste Versorgung bei Unfällen
– Hilfe bei akuten Notfällen der inneren Medizin oder bei Vergiftungen
– Hilfe bei Infektionskrankheiten
– die Rettung und der Transport von verletzten Personen
– die Rechtsgrundlagen beim Einsatz von Rettungskräften

Grundlehrgang und Aufbaulehrgang

Der Grundlehrgang umfasst die Basiskenntnisse bei Notfällen und Unfällen, der Aufbaulehrgang umfasst die Vertiefung der Kenntnisse. Erst dann dürfen diese Personen als Betriebssanitäter eingesetzt werden. Ausführliche Informationen und Details erhalten Sie auf https://www.dig-sanitaetsdienst.de/betriebssanitaeter/. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können die Teilnehmer der Lehrgänge als Betriebssanitäter eingesetzt werden. Seit dem Jahr 2006 dürfen Aus- und Fortbildungen zum Betriebssanitäter nur von geprüften und anerkannten Stellen durchgeführt werden.

Sanitätsdienst für Betriebssanitäter, Brandsicherheitswache, Ausbildung zum Brandschutzhelfer (Branschutzhelfer Kurs), Sanitätscontainer : DiG GmbH Ulrichstr. 8, 45891 Gelsenkirchen 91

Die Brandsicherheitswache geht Brand-Gefahren an

Die Brandsicherheitswache gehört in das Aufgabengebiet gut ausgebildeter Feuerwehrleute. Wenn an Gebäuden oder Veranstaltungen eine erhöhte Brandgefahr besteht, überwacht der Brandsicherheits-Dienst alle Initiativen zum Brandschutz. Vorbeugenden Brandschutz schreiben in bestimmten Fällen die Behörden vor. Feuerwehrleute dürfen weitere Maßnahmen einleiten, wenn sie unzureichende Sicherheits-Vorkehrungen antreffen. Sollte es zu einem Brand kommen, aktiviert die Brandsicherheitswache alle vorhandenen Brandbekämpfungs-Einrichtungen, wie beispielsweise die Sprühwasser-Löschanlage oder Wandhydranten.

Wann ist eine Brandsicherheitswache erforderlich?

Eine Brandwache kommt immer dann zum Einsatz, wenn Brände denkbar sind. Wenn eine größere Anzahl von Personen gefährdet ist, hat schnelles Handeln Priorität. Bei Veranstaltungen mit Großbühnen muss eine Brandsicherheitswache patrouillieren, sowie bei Szenenflächen mit mehr als 200 qm Grundfläche. So bestimmt es der Paragraph 41 der Versammlungsstätten-Verordnung. Wie viele Brandwachen zum Einsatz kommen, bestimmen Sie – nach Absprache mit den zuständigen Behörden, Versicherungen und der Feuerwehr. Als Richtschnur gelten mindestens zwei Einsatzkräfte, schon wegen dem Eigenschutz.

Wo kommt die Brandsicherheitswache zum Einsatz?

Größere Volksfeste wie Karnevalsumzüge, Sonnwendfeiern und Johannisfeuer erfordern Brandsicherheits-Dienste. Weit verbreitet sind Brandwachen bei Veranstaltungen und in Versammlungsstätten, wenn Pyrotechnik und Bühnennebel ins Spiel kommen. Möglicherweise leistet die Sondernutzung von Gebäuden – mit sehr vielen Besuchern – nur mangelhaften Schutz vor Bränden. Auch hier muss die Brandwache für Sicherheit sorgen (Versammlungsstätten-Verordnung).

Ferner zählen Industrie-Betriebe und Bauunternehmen zu den Auftraggebern. Der Einsatz der Brandsicherheitswache basiert oft auf Überprüfungen von Sprinkleranlagen oder auf einem Ausfall der Brandmelde-Anlage.

Welche Aufgaben hat die Brandwache?

Der Brandsicherheitsdienst erkennt mögliche Brandherde, leitet sofort Gegenmaßnahmen ein, und bekämpft Gefahren noch in ihrer Entstehung. Die Brandwache ist umso effektiver, je mehr Kleinlöschgeräte zur Verfügung stehen, beispielsweise Feuerlöscher und Wandhydranten. Zusätzliches Equipment können Sie beim Unternehmen anfordern. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf der Seite https://www.dig-sanitaetsdienst.de/blog/.

Die Hauptaufgaben der Brandsicherheitswache liegen vor allem im Beaufsichtigen brandsicherheits-technischer Vorkehrungen in Gebäuden oder auf (Bau-)Geländen. Eine erfahrene Brandsicherheitswache schließt Brandgefahren im Vorfeld aus. Dabei achten sie auf jedes Detail. Finden die Wachhabenden Gefahrenzonen vor, aktivieren sie alles notwendige für einen optimalen Brandschutz: wenn beispielsweise Rettungswege und Zufahrten blockiert sind, entzündliche Flüssigkeiten frei zugänglich sind oder die Sicherheitsbeleuchtung nicht funktioniert.

 

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Vorteile eines Betriebssanitäters für betriebliche Sicherheit und Gesundheitsvorsorge

Über das Berufsbild des Betriebssanitäters herrscht oft Unklarheit. Meist wird er für einen in Industriebetrieben und auf Baustellen eingesetzten Rettungssanitäter gehalten. Dies ist aber nicht der Fall. Betriebssanitäter haben eine eigene Ausbildung hinter sich, die es ihnen ermöglicht, auf die speziellen Anforderungen in Industrieanlagen und auf Baustellen einzugehen und im Notfall rasch und kompetent zu handeln, bevor ein Rettungsdienst vor Ort ist.

Wozu ein Betriebssanitäter?

Je nach Größe und Art des Betriebes ist der Einsatz von einem oder mehreren Betriebssanitätern vorgeschrieben. Falls Ihr Betrieb diese Größe nicht erreicht, kann der freiwillige Einsatz eines Betriebssanitäters aber dennoch eine sinnvolle Investition in Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention und damit in die Zufriedenheit der Arbeitnehmer darstellen. Viele Interventionen, für die normalerweise ein Rettungsdienst oder ein Arzt benötigt werden, können von einem am Ort des Geschehens anwesenden Betriebssanitäter wesentlich schneller und daher effizienter übernommen werden.
Die Ausbildung zum Betriebssanitäter ist im Rahmen der berufsgenossenschaftlichen Grundsätze (BGG) festgeschrieben und erfolgt bundesweit einheitlich. Sie besteht aus einem Grund- und einem Aufbaukurs, die rund hundert Stunden Theorie und Praxis umfassen. Der Betriebssanitäter ist somit eine medizinische Fachkraft, die in Unternehmen mit erhöhter Unfallgefahr und besonderen Anforderungen an den Arbeitnehmerschutz eingesetzt wird.
Die Tätigkeiten des Betriebssanitäters beschränken sich nicht nur auf den schnellen Einsatz im Notfall. Er kann auch im betrieblichen Alltag im Bereich der Gesundheitsvorsorge und Prävention eingesetzt werden und andere Fachkräfte, etwa im arbeitsmedizinischen Dienst oder im Bereich der Arbeitssicherheit, unterstützen. Auch die Dokumentation von Arbeitsunfällen fällt in seine Verantwortung und bietet dem Betrieb dadurch zusätzliche rechtliche Absicherung.
Die Versorgung kleinerer Verletzungen wie Abschürfungen, Schnittwunden und Verbrennungen gehören ebenso selbstverständlich zu den Aufgaben des Betriebssanitäters wie das Eingreifen bei weniger gravierenden gesundheitlichen Problemen wie Kreislaufbeschwerden oder Muskelschmerzen. Oft kann der Betriebssanitäter die Entstehung von langwierigeren Beschwerden durch zeitgerechtes Agieren sogar verhindern. Ihm kommt daher eine besondere Rolle bei der Prävention von schwerwiegenden Erkrankungen und längeren Krankenständen zu.

Fazit: Die Vorteile, die die Einstellung eines Betriebssanitäters für ein rasches Eingreifen im Notfall haben, liegen auf der Hand. Abseits akuter Gefahrenlagen erhöht seine Anwesenheit die Arbeitszufriedenheit und das Sicherheitsgefühl der Arbeitnehmer. In Betrieben mit hoher gesundheitlicher Belastung und erhöhter Unfallgefahr stellt seine ständige Anwesenheit zusätzlich einen kostenreduzierenden Faktor dar.

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