Vorteile eines Betriebssanitäters für betriebliche Sicherheit und Gesundheitsvorsorge

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DIG im Einsatz für Sie! Betriebssanitäter bundesweit

Über das Berufsbild des Betriebssanitäters herrscht oft Unklarheit. Meist wird er für einen in Industriebetrieben und auf Baustellen eingesetzten Rettungssanitäter gehalten. Dies ist aber nicht der Fall. Betriebssanitäter haben eine eigene Ausbildung hinter sich, die es ihnen ermöglicht, auf die speziellen Anforderungen in Industrieanlagen und auf Baustellen einzugehen und im Notfall rasch und kompetent zu handeln, bevor ein Rettungsdienst vor Ort ist.

Wozu ein Betriebssanitäter?

Je nach Größe und Art des Betriebes ist der Einsatz von einem oder mehreren Betriebssanitätern vorgeschrieben. Falls Ihr Betrieb diese Größe nicht erreicht, kann der freiwillige Einsatz eines Betriebssanitäters aber dennoch eine sinnvolle Investition in Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention und damit in die Zufriedenheit der Arbeitnehmer darstellen. Viele Interventionen, für die normalerweise ein Rettungsdienst oder ein Arzt benötigt werden, können von einem am Ort des Geschehens anwesenden Betriebssanitäter wesentlich schneller und daher effizienter übernommen werden.
Die Ausbildung zum Betriebssanitäter ist im Rahmen der berufsgenossenschaftlichen Grundsätze (BGG) festgeschrieben und erfolgt bundesweit einheitlich. Sie besteht aus einem Grund- und einem Aufbaukurs, die rund hundert Stunden Theorie und Praxis umfassen. Der Betriebssanitäter ist somit eine medizinische Fachkraft, die in Unternehmen mit erhöhter Unfallgefahr und besonderen Anforderungen an den Arbeitnehmerschutz eingesetzt wird.
Die Tätigkeiten des Betriebssanitäters beschränken sich nicht nur auf den schnellen Einsatz im Notfall. Er kann auch im betrieblichen Alltag im Bereich der Gesundheitsvorsorge und Prävention eingesetzt werden und andere Fachkräfte, etwa im arbeitsmedizinischen Dienst oder im Bereich der Arbeitssicherheit, unterstützen. Auch die Dokumentation von Arbeitsunfällen fällt in seine Verantwortung und bietet dem Betrieb dadurch zusätzliche rechtliche Absicherung.
Die Versorgung kleinerer Verletzungen wie Abschürfungen, Schnittwunden und Verbrennungen gehören ebenso selbstverständlich zu den Aufgaben des Betriebssanitäters wie das Eingreifen bei weniger gravierenden gesundheitlichen Problemen wie Kreislaufbeschwerden oder Muskelschmerzen. Oft kann der Betriebssanitäter die Entstehung von langwierigeren Beschwerden durch zeitgerechtes Agieren sogar verhindern. Ihm kommt daher eine besondere Rolle bei der Prävention von schwerwiegenden Erkrankungen und längeren Krankenständen zu.

Fazit: Die Vorteile, die die Einstellung eines Betriebssanitäters für ein rasches Eingreifen im Notfall haben, liegen auf der Hand. Abseits akuter Gefahrenlagen erhöht seine Anwesenheit die Arbeitszufriedenheit und das Sicherheitsgefühl der Arbeitnehmer. In Betrieben mit hoher gesundheitlicher Belastung und erhöhter Unfallgefahr stellt seine ständige Anwesenheit zusätzlich einen kostenreduzierenden Faktor dar.

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Author: Sascha Lemmler

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