Set-Medic in Südamerika

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Internationale medizinische Betreuung (Set-Medic) von TV Produktionen

Die DiG GmbH ist nicht nur ein Spezialist in Deutschland, auch international betreuen wir unsere Kunden. Im Sommer 2015 konnten die DiG Gruppe dies erneut unter Beweis stellen.

Die Aufgabe bestand in der Betreuung einer TV-Produktion auf einer unbewohnten Insel in Südamerika. Da es vor Ort keine medizinische Grundversorgung gab musste ein komplettes Rettungswesen nach deutschem Vorbild aufgebaut werden.

Mit Beginn der Vorbereitung wurden zunächst die genauen Anforderungen definiert. Im Nachgang wurde dann ein detailliertes Einsatzkonzept unter Berücksichtigung unterschiedlichster Einflussfaktoren erstellt. Neben typischen Erkrankungen wie „Herzinfarkt“ und „Schlaganfall“ mussten bei der Einsatzplanung unterschiedlichste tropische Krankheiten beachtet werden. Abseits von Erkrankungen musste die eigenständige Rettung von Verunfallten organisiert werden.

Hierzu wurde im Vorfeld ein Team aus Experten zusammengestellt. Zu diesem Team gehörten erfahrene Tropenmediziner, Höhenretter-Ausbilder, Lehrrettungstaucher und Notfallmediziner.

Das Ergebnis war ein eigens für die Produktion konfiguriertes und zusammengestelltes Material, welches exakt an die Bedingungen vor Ort angepasst worden ist. Hier galt es unter anderem hohe Luftfeuchtigkeiten sowie permanent sandige Umgebungen zu bewältigen.

Umfangreiche Planung für maximale Sicherheit – Planung inkl. Reservematerial!

Zudem musste ausreichend Reserve eingeplant werden, da es vor Ort keine Möglichkeit gab, Ersatzmaterial zu beschaffen.

Eine besondere Herausforderung war zudem noch der Transport bzw. die Lagerung vor Ort. Hier mussten extrem strapazierfähige Gefäße verwendet werden, um das Material weiterhin einsatzbereit halten zu können.

Vor Ort eingesetzt waren Rettungskräfte der DiG, welche im Vorfeld besonders auf die Aufgaben vorbereitet worden sind. Auffrischung von Abseilübungen, Lehre von Tropenkrankheiten etc. Als Ergänzung zu den vor Ort eingesetzten Kräften, stellt die DiG eine 24h Notrufzentrale zur Verfügung. In dieser Notrufzentrale gab es sowohl ärztlichen Rat als auch organisatorischen Rat. Die Verbindung wurde mittels Satellitentelefon hergestellt. Im Notfall konnte so der Disponent weitere Maßnahmen z.B.  ein Ambulanzflugzeug organisieren.

Insgesamt 6,5 Wochen waren die Einsatzkräfte der DiG bei diesem Projekt in Südamerika im Einsatz. Durch die umfangreichen Zollbestimmungen war das Einsatzmaterial nahezu zwei Monate “auf Reisen”. Durch spezielle wasserdichte Transportboxen kam jedoch jeder Ausrüstungsgegenstand wohlbehalten am Firmensitz an.

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