Brandsicherheitswache

Die Brandsicherheitswache

Brandsicherheitswache Erstaufnahmelager

Sanitätsdienst und Brandschutz der DiG GmbH

Was ist eine Brandsicherheitswache (BSW)?

Die Sicherheitswache ist eine präventive Maßnahme um Schadensfälle und Feuer zu vermeiden. Eine BSW kommt dann zum Einsatz, wenn der Brandschutz durch technische Mittel nicht möglich ist oder die technischen bzw. gebäudetechnischen Maßnahmen nicht funktionieren. Dabei ist anzumerken, dass einige Aufgaben gar nicht erst durch technische Mittel übernommen werden können und somit ist in vielen Bereichen eine Brandsicherheitswache immer notwendig.

Wann kommt eine Brandsicherheitswache zum Einsatz?

Einsatzmöglichkeiten gibt es sehr viele. Dabei erstreckt sich der Einsatzbereich von den klassischen Betätigungsfeldern wie Veranstaltungen bis hin zum Feuerschutz auf Industrieanlagen.

Einsatz bei Veranstaltungen

Bei Veranstaltungen kommt es häufig zu einer erhöhten Feuergefahr. Egal ob mit Pyrotechnik gearbeitet wird oder es eine große Szenenfläche (über 200qm) gibt, zum Schutz der Zuschauer und Gäste reichen die technischen Einrichtungen in der Regel nicht aus. So muss eine Brandsicherheitswache eingesetzt werden, um den Brandschutz vor, während und nach der Veranstaltung gewährleisten zu können.

Hierbei gibt es klare Regeln, so ist der Veranstalter bzw. der Betreiber einer Versammlungsstätte nach Versammlungsstättenverordnung (MVStättVO – bzw. in der jeweiligen bundeslandtypischen Versammlungsstättenverordnung) verpflichtet, selbstständige Maßnahmen zu ergreifen um den Feuerschutz zu gewährleisten. Selbstverständlich ist Art und Umfang dieser Maßnahmen mit der Feuerwehr bzw. den Bauordnungsamt abzusprechen

Einsatz bei feuergefährlichen Arbeiten

Der Einsatz einer Brandsicherheitswache bei feuergefährlichen Arbeiten ist in den berufsgenossenschaftlichen Regelwerken (BGR 500) ist häufig vorgeschrieben. Zu feuergefährlichen Arbeiten zählen unter anderem Schweiß-, Löt- und Flexarbeiten. Hierbei kommt es zu einem erhöhten Brandrisiko und die Verantwortlichen müssen einen zusätzlichen Feuerschutz gewährleisten. Insbesondere auf Industrieanlagen sind solche Arbeiten besonders gefährlich, da hier häufig EX-Zonen – also explosionsgefährdete Bereiche vorkommen.

Einsatz bei Ausfall von Brandmeldeanlagen

Brandsicherheitswache DiGIst eine Brandmeldeanlage noch nicht fertiggestellt oder defekt, erlischt häufig die Betriebserlaubnis für ein Gebäude. Ebenfalls können die Gebäudeversicherer in diesem Fall die Versicherungsdeckung entziehen und folglich kann es zu einem sehr großen Schaden kommen. Damit das Gebäude dennoch nutzbar ist, können in der Regel Brandsicherheitswache als Kompensation für die fehlenden oder defekten technischen Brandschutzeinrichtungen zum Einsatz kommen.

Art und Umfang der Feuerschutzwache ist mit dem örtlich zuständigen Bauordnungsamt / der Feuerwehr sowie den Versicherungen abzusprechen.

Wer stellt eine Brandsicherheitswache?

Da es sich hierbei nicht um eine ordnungsbehördliche Aufgabe handelt, kann die Feuerschutzwache / Sicherheitswache durch eine entsprechende Fachfirma gestellt werden. Wichtig hierbei ist, dass darauf geachtet wird, dass die ordnungsgemäße Durchführung zu jeder Zeit gewährleistet ist. Bei nicht ordnungsgemäßer Durchführung erlischt in der Regel die außerordentliche Betriebserlaubnis.

Welche Qualifikation hat eine Brandsicherheitswache?

Als Mindestqualifikation sollte eine Grundausbildung der freiwilligen Feuerwehr vorausgesetzt werden. Denn alle „Ausbildungen“ unterhalb der kleinsten freiwilligen Feuerwehrausbildung sind nicht definiert und unter Umständen auch nicht ausreichend. Alternativ zur Ausbildung der freiwilligen Feuerwehren sind auch die Ausbildungen zum Gas- und Brandposten anzusehen.

Für Führungsaufgaben sind dann Gruppenführer, Zugführer oder Verbandführer einzusetzen. Hierbei kommt es auf die Größe der Sicherheitswache an.

[box type=“notice“]Können auch Brandschutzhelfer eingesetzt werden?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um eine Hilfsausbildung – sofern man bei einer Ausbildungsdauer von ca. 2-4 Stunden von einer Ausbildung sprechen kann. Deshalb sollten Brandschutzhelfer in der Regel nicht eigentständig eingesetzt werden, sondern maximal als Ergänzung zu erfahrenen Einsatzkräften. Denn Brandschutzhelfer haben keinerlei feuerwehrtechnische und feuerwehrtaktische Ausbildung! [/box]

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Wo kann ich eine Brandsicherheitswache buchen?

Bundesweit gibt es wenige professionelle Dienstleister. Achten Sie darauf, dass die Unternehmen umfangreiche Erfahrung haben und im besten Fall nach einem Qualitätsmanagementsystem zertifiziert sind.

Die DiG GmbH aus Gelsenkirchen bietet bundesweite professionelle Brandsicherheitwachen an! Tel: 0209 / 930 446 30 oder info@dig-gruppe.de 

Weitere Informationen erhalten Sie hier!

 

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Brandwache

Die Brandwache

Was ist einer Brandwache?

Eine Brandwache ist eine Sicherheitswache von Feuerwehrkräften nach einem Brand. Hier achten die Feuerwehrkräfte darauf, dass sich das Feuer nicht wieder entfacht. Häufig kann es nach großen Schadfeuern zum erneuten entzünden durch noch nicht vollständig gelöschte Glutnester kommen. Damit das Feuer nicht mehr vollständig ausbricht, stellt die Feuerwehr dann eine Brandwache um regelmäßig nach den eigentlichen Löscharbeiten die Flächen zu kontrollieren.

Wer stellt eine Brandwache?

Da die Brandwache lediglich nach dem Einsatz der Feuerwehr zum Einsatz kommt, wird diese in der Regel durch die eh vor Ort befindliche Feuerwehr gestellt, welche das Feuer zuvor gelöscht hat.

Wo ist der Unterschied zwischen der Brandwache und einer Brandsicherheitswache?

Der Unterschied liegt darin, dass die Brandsicherheitswache präventiv tätig wird und die Brandwache nach einem Schadensereignis tätig wird. Das heißt, die Brandsicherheitswache passt auf, dass es erst gar nicht zu einem Schaden bzw. zu einem Feuer kommt.

Weitere Informationen zur Brandsicherheitswache (BSW) erhalten Sie hier!

Rettungsgasse

Rettungsgasse

Allgemeines

Als Rettungsgasse bezeichnet man das Freihalten einer Fahrspur für den Rettungsdienst auf mehrspurigen Straßen. Insbesondere bei Stau oder stockendem Verkehr soll somit den Rettungskräften des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei eine freie Fahrt gewährt werden.

Das Einrichten der Gasse sollte bereits bei stockendem Verkehr auf mehrspurigen Straßen (z.B. Autobahnen, Landstraßen, Schnellstraßen) geschehen. Hierbei gilt zu beachten, dass bei zwei Richtungsfahrbahnen die Gasse in der Mitte eingerichtet wird. Bei mehreren Richtungsfahrbahnen soll zwischen der linken und der benachbarten Fahrbahn eine Rettungsgasse eingerichtet werden.

Rechtliches

Rechtlich geregelt ist die Bildung einer Gasse seit 2016 in der Straßenverkehrsordnung (StVO). So heißt es im §11 Abs. 2:

„Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.“

Derzeit gibt es konkrete Pläne, das nicht Einhalten der Rettungsgasse unter Strafe zu stellen. So will der Bundesrat nun nachbessern und den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit in den Tatbestand einer Straftat ändern. Die somit härtere Vorgehensweise gegenüber Verkehrsteilnehmern, welche nicht eine Rettungsgasse bilden, soll helfen die lebensnotwendige Gasse dauerhaft einzurichten. Sollte es zur Umsetzung kommen, so wären weitaus höhere Geldstrafen oder gar Freiheitsstrafen möglich.

Diese Maßnahmen spiegeln die steigende Respektlosigkeit gegenüber Rettungskräften und Einsatzkräften dar. So wurde bereits der Tatbestand der Behinderung eines Rettungseinsatzes mit höheren Strafen belegt.

Tipps: Wie wird eine Rettungsgasse gebildet?

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  • Die Rettungsgasse muss zwischen der ganz linken und der benachbarten Spur eingerichtet werden.
  • Wer sich auf der linken Spur befindet, muss soweit wie möglich nach links ausweichen – also in Richtung der Mittelleitplanke
  • Wer sich auf der rechten bzw. benachbarten Spur befindet, soll soweit nach rechts ausweisen wie möglich
  • Wann wird die Rettungsgasse gebildet? – sofort! nicht erst bei sich annähernden Rettungsmitteln
  • Wer darf die Rettungsgasse befahren? – nur Fahrzeuge der Polizei und anderer Rettungskräfte (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Abschleppdienst – §11 Abs. 2 StVO)
  • Wann darf die Rettungsgasse aufgegeben werden? – erst dann wenn der Verkehr wieder normal fließt
  • Noch etwas: Niemals den Rettungsfahrzeugen folgen! Sie befahren in der Regel eine Einsatzstelle.

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Rettungswagen gemäß DIN 1789 Typ C der DiG GmbH

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